Linz auf dem Weg zum Life-Science-Knotenpunkt der Zukunft
Auf dem ehemaligen Nestlé-Areal in Linz entsteht ein Life-Science-Knotenpunkt mit moderner Architektur und einem vielfältigen Umfeld für Forschung, Entwicklung und Innovation. Dieses Projekt symbolisiert den Strukturwandel der Region hin zu einem urbanen Innovationsquartier.
Am ehemaligen Nestlé‑Areal in Linz entsteht ein Standort, der das Potenzial hat, sich zu einem zentralen Life‑Science‑Knotenpunkt in Oberösterreich zu entwickeln. In unmittelbarer Nähe zu Kliniken, Hochschulen und etablierten Technologieunternehmen bietet das Areal ideale Voraussetzungen, um Forschung, Entwicklung und wissensbasierte Dienstleistungen an einem Ort zu bündeln. Die Transformation vom industriellen Produktionsstandort hin zu einem urbanen Innovationsquartier ist dabei weit mehr als ein reines Immobilienprojekt – sie ist ein Symbol für den Strukturwandel einer ganzen Region.
Vergangenheit und neue Chancen
Über Jahrzehnte prägte das Nestlé‑Werk das Franckviertel und stand für industrielle Wertschöpfung und klassische Arbeitsplätze. Mit der Schließung der Produktion tat sich ein rund 17.000 Quadratmeter großes innerstädtisches Areal auf, das in dieser Lage eine seltene Chance darstellt. Statt auf rein wohnwirtschaftliche Nutzung zu setzen, wurde bewusst entschieden, einen neuen Wirtschafts‑ und Innovationsstandort zu entwickeln. Diese strategische Entscheidung bildet das Fundament dafür, dass sich hier ein Life‑Science‑Cluster etablieren kann, der Medizin, Biotechnologie und Medizintechnik miteinander verbindet.
Trinity Park: Campus für Innovation
Unter dem Projektnamen „Trinity Park“ entsteht ein campusartiges Quartier mit moderner Architektur, hochwertiger Freiraumgestaltung und einer Mischung aus Arbeiten, Lernen und temporärem Wohnen. Geplant sind Büro‑ und Gewerbeflächen, die sich flexibel an die Bedürfnisse von Start‑ups, wachsenden Scale‑ups und etablierten Unternehmen anpassen lassen. Ergänzt werden diese Flächen durch ein Hotel, Serviced Apartments und Studierenden‑Appartements, sodass ein lebendiges Umfeld entsteht, das Fachkräfte aus dem In‑ und Ausland anzieht. Gastronomie, Nahversorgung und öffentliche Grünflächen sorgen dafür, dass der Standort weit über klassische Business‑Parks hinausgeht und zu einem echten Stück Stadt wird.
Ideale Lage für Life Science
Für Life‑Science‑Unternehmen ist die Lage aus mehreren Gründen attraktiv. Zum einen befindet sich das Kepler Universitätsklinikum in Reichweite, was Kooperationen in klinischer Forschung, Medizintechnik‑Erprobung oder digitaler Gesundheit erleichtert. Zum anderen profitiert der Standort von der Nähe zu Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen, die Nachwuchskräfte und wissenschaftliche Expertise liefern. Die gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, die Nähe zu Innenstadt, Messe und Design Center sowie die geplante weitere Verbesserung der Anbindung machen den Standort auch logistisch interessant.
Netzwerk als Erfolgsfaktor
Ein Life‑Science‑Standort lebt nicht nur von Gebäuden, sondern vor allem von Netzwerken und Ökosystemen. Das ehemalige Nestlé‑Areal bietet die Chance, genau solche Ökosysteme bewusst aufzubauen: von Inkubator‑Programmen für junge Unternehmen, über gemeinsame Labor‑ und Konferenzinfrastruktur bis hin zu Kooperationsplattformen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Ziel ist es, die gesamte Innovationskette abzubilden – von der Idee im Labor über Prototypenentwicklung bis hin zur internationalen Vermarktung.
Vision für Linz und Oberösterreich
Für Linz und Oberösterreich bedeutet diese Entwicklung einen wichtigen Schritt in Richtung Wissens‑ und Innovationsgesellschaft. Der Standort knüpft an die industrielle Tradition an, übersetzt sie aber in die Sprache der Zukunftsbranchen. Wo früher Nahrungsmittel produziert wurden, können künftig Diagnostik‑Lösungen, biotechnologische Prozesse oder digitale Gesundheitsanwendungen entstehen. Damit leistet der Life‑Science‑Standort am ehemaligen Nestlé‑Areal einen Beitrag dazu, die Region als dynamischen, internationalen Player im Bereich Life Sciences zu positionieren – und zeigt zugleich, wie Stadtentwicklung, Wirtschaftspolitik und Innovationsstrategie ineinandergreifen können.
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